Sie sind hier: Home / Liebenzeller Mission
Stellenangebote der Liebenzeller Mission
Broschüre "Fremden begegnen – Fremden dienen"
Meine Mission
Studieren
in Bad Liebenzell

„Männer, bewahrt euer Herz!“

Männeraktionstag 2016

BAD LIEBENZELL. Da waren die Männer einmal ganz unter sich. Das genossen sichtlich rund 350 Teilnehmer beim dritten Männeraktionstag im Monbachtal bei Bad Liebenzell (Nordschwarzwald). Baggerfahren, Rasenmäher-Parcours, Axtwerfen: Die Aktionen ließen Männerherzen höher schlagen. Beim „Schrottschweißen“ flogen die Funken, auf der Offroadstrecke heulten die Motoren auf. Ein Highlight war ein hundert Meter langer „Flying Fox“. Auf dieser Abenteuerseilbahn hatten die Männer gleichzeitig Adrenalinkick und Vogelperspektive über das Monbachtal. Neue Sportarten wie Autoreifen-Volleyball, Kürbis-Zerschlagen, Notebook-Zielwerfen, XXL-Micado mit Baumstämmen und Strohsack-Hochwurf feierten beim Männeraktionstag ihre Premiere. Die Männer konnten sich einzeln oder in Gruppen messen. Bei der Veranstaltung ... >> hier weiterlesen

Echte Freiheit ist Leben – Rund 650 Teilnehmer beim Kongress "eXchange"

eXchange 2016

BAD LIEBENZELL. „Der größte Beweis, dass es Freiheit geben muss, ist die Tatsache, dass sich jeder Mensch auf der Welt nach Freiheit sehnt.“ Das sagte Evangelist Tobias Kley vor rund 650 Teilnehmern des Kongresses „eXchange – Jugendarbeit trifft Weltmission“ am 17. September in Bad Liebenzell (Nordschwarzwald).

Der christliche Gott sei ein Gott der Freiheit, sagte Kley. Göttliche Freiheit fördere immer das Leben. Das stehe im Gegensatz zu einer Freiheit, die durch eine selbstsüchtige, kurzfristige und verantwortungslose Haltung bestimmt sei. „Anhand der Bibel heißt Freiheit, sich frei zu bewegen in einem vorgegeben Rahmen. Das fördert Leben – kurzfristig und langfristig.“ Jesus Christus sei in die Welt gekommen, um Menschen diese Art Freiheit zu schenken und vorzuleben. „Das Leben, das Jesus uns anbietet, schafft Leidenschaft.“ Kley empfahl den Zuhörern, in Abhängigkeit von Jesus Christus zu leben. „Eigentlich wehren wir uns gegen Abhängigkeiten, obwohl wir überall abhängig sind. Abhängigkeit ist nur in einem einzigen Fall erstrebenswert – wenn man sich abhängig vom Leben macht, von Jesus Christus.“ Tobias Kley sprach auch über ... >> hier weiterlesen

Furcht vor der Freiheit

Ambunti in Papua-Neuguinea

PAPUA-NEUGUINEA. Mit einer kleinen Gruppe von Strafgefangenen konnte Johannes Wälde, der als Liebenzeller Missionar in Papua-Neuguinea arbeitet, eine Bibelstunde im Gefängnis durchführen. Drei der Teilnehmer suchten danach noch das Gespräch mit ihm, erzählten von ihrer Vergangenheit und schließlich auch von ihren Ängsten vor der Zukunft: „Alle drei werden im nächsten halben Jahr entlassen und wissen nicht genau, wie es weitergehen soll. Sie waren nun jahrelang im Gefängnis und haben etwas Angst vor der Freiheit und dem Zurückkehren in ihr Heimatdorf“, schrieb Johannes Wälde. Trotz aller Ängste sind die Männer gewiss, dass sie nicht alleine zurück in ihre Dörfer gehen müssen: Gott wird ihr Begleiter sein und ihnen in dieser schwierigen Lebenssituation helfen.

Hungersnot in Malawi: Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“ hilft

Hungersnot in Malawi

Malawi trug im Jahr 2015 den traurigen Titel „Ärmstes Land der Welt“. Anfang September startete die Liebenzeller Mission zum zehnten Mal ihre Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“. Damit sollen Menschen neue Hoffnung schöpfen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. Ein Jahr lang ist nun Malawi im Zentrum der Aktion. Die Hilfe hat Malawi bitternötig. Jedes Jahr müssen viele Malawier hungern. In diesem Jahr ist die Lage besonders dramatisch. Wir haben mit Vroni und Johannes Urschitz gesprochen. Die beiden Liebenzeller Missionare arbeiteten rund 20 Jahre in Malawi und haben dort unter anderem das Dorfentwicklungsprojekt „Ubwenzi“ aufgebaut. Ubwenzi bedeutet Freundschaft. Inzwischen sind durch das Projekt unter anderem ein Kindergarten, eine Grundschule, ein Ernährungsprogramm, eine HIV-/Aidsberatung und mehrere Kinderprogramme entstanden.

 

Wie kommt es, dass die Hungersnot in Malawi dieses Jahr so besonders dramatisch ist?

Durch schlimme Überschwemmungen letztes Jahr gefolgt von einer Dürre in diesem Jahr gab es in Malawi nun zwei Jahre in Folge Ernteausfall. Trotz aller Bemühungen der vorwiegend von der Landwirtschaft lebenden Bevölkerung, wurde diese Gegend von den globalen Klimaveränderungen schwer getroffen. Diese Situation betrifft nicht nur Malawi, sondern den ganzen südlichen Teil Afrikas. Somit können dieses Jahr auch kaum Lebensmittel aus den Nachbarländern zur Minderung der Notsituation importiert werden.

 

Die Lage ist momentan schon bedrohlich, aber die Situation wird sich vermutlich im Laufe des Jahres noch zuspitzen, wenn letzte Vorräte aufgebraucht sind. Was bedeutet das für die Menschen in Malawi konkret?

Leider ist die Situation so, dass die vielen auf dem Land lebenden Familien häufig jetzt schon nur eine Malzeit am Tag haben.

Der Maispreis liegt schon jetzt sieben Monate vor der nächsten Ernte bei einem Vielfachen zum normalen Preis und wird in den kommenden Monaten noch weiter steigen. Damit ist das Hauptnahrungsmittel für den Großteil der Bevölkerung unerschwinglich.

 

Missionsfreunde in Deutschland und Österreich haben bereits rund 30.000 Euro für die Soforthilfe in Malawi gespendet. Was passiert mit dem Geld vor Ort?

Mit den Spendengeldern wurde vor Ort bereits Mais gekauft. Damit soll in den Einzugsgebieten des Ubwenzi-Projektes und dem Chisomo-Ausbildungszentrum geholfen werden. Auch die von der Partnerkirche betroffenen Gemeinden sollen mit den Hilfsmitteln unterstützt werden. Zusätzlich soll in den kommenden Wochen noch Reis, Maismehl und eine Soja-Erdnuss-Maismehl-Mischung für betroffene Kinder und Senioren und für ein Schulspeisungsprogramm besorgt werden.

 

Gibt es ein konkretes Erlebnis aus der letzten Zeit in Malawi, das euch besonders bewegt hat?

Die akute Notsituation hat uns an die Hungerszeit von 2006 erinnert. Damals konnten wir auch Dank Sonderspenden der Liebenzeller Mission Menschen helfen. Ein Kommentar eines Betroffenen hat uns damals sehr bewegt und motiviert und bis heute. Wir konnten teilweise nur einen Teller Maismehl für mehrere Tage weiter geben, weil wir auf die Menge an Betroffenen nicht vorbereitet waren. Dankbar nahm er diese kleine Menge entgegen und sagte: „Dieses Essen gibt uns die Hoffnung, dass es irgendwie weitergehen wird und wir überleben werden.“ Wir haben erlebt, wie alleine diese Hoffnung den Menschen Kraft gab durchzuhalten.

 

Ihr habt euch jahrelang aufopferungsvoll aus christlicher Nächstenliebe für Malawi eingesetzt. Was macht das mit euch, wenn ihr seht, wie die Menschen dort nun leiden?

Wir leiden mit und fühlen uns z.T. auch hilflos, weil die mögliche Hilfe oft nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkt. Wir merken auch, wie gut es uns hier in Europa geht und wie schwer es vorstellbar ist, dass die Hälfte eines Landes von so einer Katastrophe betroffen sein kann.

 

Mehr über die Initiative erfahren Sie unter www.weltweit-hoffnung-schenken.de. Dort gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, selbst zu helfen. Vielen Dank für alle Unterstützung!

Gäste aus Sambia und Bangladesch, Nothilfe für Malawi

Lazarus Phiri aus Sambia

BAD LIEBENZELL. „Ein Missionar ist ein gewöhnlicher Mensch, der sich auf die außergewöhnliche Kraft Gottes verlässt.“ Das sagte Dr. Lazarus Phiri beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission am 11. September vor rund 4000 Besuchern. Phiri ist Rektor der Theologischen Hochschule in Ndola im afrikanischen Sambia. Die Liebenzeller Mission unterstützt die Theologische Hochschule durch Stipendien für Studenten und mehrere Missionare, die als Dozenten tätig sind. Phiri sprach zum Thema „Mission mit Fokus“, dem Motto der Veranstaltung.

 In seiner Predigt erinnerte er an den 15. Jahrestag der Terroranschläge am 11. September 2001 in New York: „Damals waren junge Leute auf einer Mission. Sie waren unterwegs in einer Mission des Hasses, des Todes und der Zerstörung. Diese Mission hat eine Trennung in der Welt gebracht. Unsere Mission ist anders. Sie ist eine Mission der Liebe und des Lebens. Statt Trennung bringt sie Mensch und Gott wieder zusammen.“ Gott gebrauche normale Menschen für seine Mission. Um in seinem Namen tätig zu sein, bedürfe es keiner Bewerbungsformulare, sondern nur seiner Gnade. „Gottes Einladung ist eine Einladung der Ehre“, so Phiri ... >> hier weiterlesen

Familie Hertler in Südspanien: Weil sich Missionsarbeit lohnt

Familie Hertler

Theo und Carolin Hertler arbeiten seit 1996 als Missionare in Spanien. Zusammen mit ihren Kindern leben sie in Marbella in Südspanien. Sie gründeten eine Gemeinde, zu der neben Spaniern auch Menschen aus Südamerika, Afrika und Osteuropa kommen. Bis Ende August sind Carolin und die Kinder in Deutschland, Theo bis Mitte September. In dieser Zeit berichten sie über ihre Arbeit in Spanien. Wir haben ihnen vier kurze Fragen gestellt.

 

Ihr habt in Südspanien eine Gemeinde gegründet und führt diese Gemeinde gerade in die Selbstständigkeit. Wie muss man sich das vorstellen?

Im Mai konnten wir mit Mario und Oscar zwei Älteste in ihr Amt einsegnen. Das hat uns sehr gefreut. Außerdem sind wir gerade dabei, uns als religiöser Verein registrieren zu lassen. Damit bekommt die Gemeinde einen offiziellen Status und kann unabhängig und selbstständig arbeiten. Das ist wichtig, wenn wir dann einmal weiterziehen.

Trotz dieser Schritte ist es eine große Herausforderung, in Spanien eine Gemeinde in die Selbstständigkeit zu führen. Das liegt schon allein an den Arbeitszeiten der Leute. Arbeitsstellen werden häufig gewechselt, die Menschen arbeiten oft bis spät in die Nacht hinein. Menschen, die kontinuierlich kommen und Verantwortung übernehmen, sind schwer zu finden. Umso dankbarer sind wir für Mario und Oscar.

 

Welche Begegnung in eurer Gemeinde in der letzten Zeit hat euch besonders bewegt?

Vor einigen Wochen brachte Josephine aus Nigeria ihre Neffen mit zum Gottesdienst. Sie waren vor sechs Jahren bei uns in der Kinderstunde. Wir haben immer dafür gebetet, dass sie wiederkommen. Jetzt kamen sie mit ihrer Tante in die Gemeinde. Das war schon bewegend für uns.

 

Warum lohnt sich Missionsarbeit in Spanien?

Weil nur durch Mission die Herzen von Menschen verändert werden. Veränderungen auf Dauer, die zum Beispiel auch zerrüttete Familienverhältnisse heilen können, geschehen nur, wenn Jesus Herzen verändert.

 

Was vermisst Ihr als Deutsche in Spanien am meisten?

Flexibilität ist zwar auch ganz nett, aber ein bisschen mehr deutsche Verlässlichkeit und Pünktlichkeit würden wir uns manchmal in Spanien wünschen. Wenn man sich auf Zusagen verlassen kann, erleichtert das einfach Vieles.

Einen Blumenstrauß und Schokolade

Reach an der Ostsee

DEUTSCHLAND. Das war der Dank für die Schuleinsätze eines Teams bei Reach 2016. Reach ist ein Jugendmissionseinsatz von Teens in Mission, dem jugendmissionarischen Arbeitsbereich der Liebenzeller Mission. Die Lehrerinnen einer Schule in Sachsen-Anhalt waren den Jugendlichen sehr dankbar, dass sie auf kreative Weise die Schulstunden gestalteten. In einem Vorbereitungskongress an der Ostsee wurden die jungen Leute auf die Einsätze vorbereitet und konnten neue Fähigkeiten entdecken, Menschen von Gott zu erzählen. Highlight war ein Vorbereitungstag am Ostsee-Strand.

Insgesamt waren sieben Teams in drei Bundesländern unterwegs: Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Bei Straßeneinsätzen, Jugendabenden, Sozialaktionen, Kindertagen, Gebetsabenden oder Familiengrillfesten war der Wunsch der Teilnehmer, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zum Glauben an Jesus Christus einzuladen. Mit dabei waren einige Teilnehmer aus Ägypten, die extra für Reach angereist waren. Dadurch gab es sogar einen Abend in arabischer Sprache, zu dem einige Flüchtlinge kamen.

Befreit aus dem Schuldenkreislauf

SAMBIA. Geldprobleme sind immer wieder der Auslöser für weitreichende persönliche und familiäre Probleme. Besonders gefährlich ist die Abhängigkeit, in die sich viele Einwohner Sambias durch Verschuldung bringen. Hautnah erlebten die Liebenzeller Missionare Dietmar und Katrin Brunner diesen Teufelskreis mit, als einer ihrer einheimischen Mitarbeiter durch verschiedene kulturelle Verpflichtungen immer mehr in einen finanziellen Engpass getrieben wurde. Das alles belastete die Familie sehr. Auch für die Frau war das Verhalten ihres Mannes eine große Herausforderung. Die Missionare sprachen das Thema des Umgangs mit Geld und Besitz im Frauenkreis an. Den besucht auch die Frau des Mitarbeiters.
Bald konnten die Missionare Früchte ihrer Arbeit sehen und schreiben über die Frau: „Sie kann nähen, hat nun schon einige Aufträge erfüllt und ist motiviert, weiterzumachen. Als Familie haben sie zwei Gärten angelegt. Einer für den Eigenbedarf und der andere, um das Gemüse zu verkaufen. Es sind kleine Schritte, aber Gott hat ihnen die Ideen und Gaben gegeben, um sie einzusetzen.“

Die aktuellen Audiosendungen




>> Weitere Sendungen hören Sie in unserem Audioangebot.